Den Anschluss nicht verpassen
Für jeden Bauherren ist die Zinsbindung beim Abschluss eines Immobilienkredits ein sehr wichtiges Thema. Üblicherweise entscheiden sich die meisten Kreditnehmer für eine zehn- bis fünfzehnjährige Zinsbindung, welche für den entsprechenden Zeitraum konstante Raten gewährleistet und somit das Finanzierungsvorhaben erst planbar macht. Natürlich ist der Kredit nach Ablauf dieser Zeit noch nicht getilgt und so stellt sich für den Immobilienbesitzer die Frage, mit welchen Konditionen es weitergehen soll und es wird unvermeidlich mit der Bank zu verhandeln. Denn wer eine optimale Anschlussfinanzierung sucht, muss geschickt vorgehen und kann somit einige Tausend Euro an Zinsen sparen.
Da das Ziel der Anschlussfinanzierung, niedrige Zinsen und somit auch möglichst geringe monatliche Raten sind, ist es von besonders großer Bedeutung, schon frühzeitig mit der Planung der Verlängerung des Darlehens zu beginnen. Ein optimaler Zeitraum hierfür sind etwa sechs Monate vor Auslaufen der Zinsbindungsfrist, aller spätestens jedoch drei Monate vorher. Nun ist es aber häufig so, dass das Angebot der finanzierenden Bank nicht immer auch das beste ist.
Hier ist es nun für jeden Immobilienbesitzer, der vor der Wahl der Anschlussfinanzierung steht, notwendig auch bei anderen Kreditinstituten Angebote einholen. Auf der Seite https://www.ing-diba.de/baufinanzierung/ findet sich hier ein sehr gutes Angebot. Die ING-DiBa bietet beispielsweise niedrige Zinsen über verschiedene Zeiträume, die Höhe der Tilgung ist in einem gewissen Maß frei wählbar und bei Bedarf ist der Tilgungssatz bis zu zwei mal kostenlos änderbar. Man sieht also, dass die Offerten von anderen Banken bei den Verhandlungen mit dem bisherigen Finanzierungspartner durchaus sehr hilfreich sein können. Als Kreditnehmer hat man keinerlei Verpflichtungen die Anschlussfinanzierung bei derselben Bank abschließen, die den ersten Immobilienkredit gewährte. Vielmehr besteht nach Abschluss der Zinsbindung ein gesetzlich garantiertes Kündigungsrecht sogar dann, wenn die vertraglich vereinbarte Zinsbindung noch fortbesteht.
Dies ist ein enorm wichtiger Punkt und man merkt hier wieder, dass es sehr wichtig ist, sich genau und eingehend mit dem Thema der Baufinanzierung Anschlussfinanzierung zu befassen, denn keine Bank verliert gerne Kunden.
Letztendlich bedeutet dies, dass das erste Angebot der bisherigen Bank nicht das letzte Wort sein muss. Wer sich ernsthaft nach Alternativen umsieht und eine deutlich günstigere Anschlussfinanzierung bekommen könnte, sollte dies seinem Kreditinstitut auch ganz frei und offen mitteilen. Schließlich liegt es dann an der Bank selber, ob sie mit den Konditionen mitziehen kann oder eben nicht.